Das Modell Monaco ist nicht nur eines der ikonischsten Modelle der Marke TAG Heuer, sondern auch einer der legendärsten Chronographen in der Geschichte der Uhrmacherei. Die Umstände der Entstehung dieses Modells waren wirklich außergewöhnlich: In den 1960er Jahren schloss sich Heuer mit den Marken Breitling, Hamilton und Dubois-Dépraz zusammen, um gemeinsam unter dem Decknamen „Project 99“ ein mechanisches Chronographen-Kaliber mit automatischem Aufzug zu entwickeln – das erste seiner Art weltweit.
Ob es Heuer gelang oder letztlich ein Konkurrenzunternehmen als erstes auf den Markt kam, wird bis heute diskutiert. Offiziell präsentierte die Marke Zenith im Januar 1969 mit dem El Primero den ersten automatischen Chronographen, allerdings handelte es sich dabei nur um einen Prototyp. Seiko stellte sein Kaliber 6139 ebenso wie Heuer im März 1969 auf der Basler Messe vor, diese Uhren waren jedoch nur auf dem japanischen Markt erhältlich. So wurde Heuer schließlich zum inoffiziellen Sieger, da seine automatischen Chronographen als erste weltweit der breiten Öffentlichkeit verfügbar waren. Dieses wegweisende Werk bei Heuer erhielt die Bezeichnung Caliber 11 und half, das wohl ikonischste Modell der Marke zu erschaffen – die Monaco.
Jack Heuer wählte für dieses innovative Werk ein sehr ungewöhnliches, quadratisches Gehäuse, das in der Werkstatt einer kleinen Familienfirma namens Piquerez gefertigt wurde. Jack Heuer sah darin großes Potenzial, denn das Gehäuse sollte die Besonderheit des neuen Modells hervorheben. Kurz nach der Präsentation trug der Chronograph TAG Heuer Monaco beim Dreh des Films „Le Mans“ der legendäre Schauspieler Steve McQueen am Handgelenk, und so wurde sofort eine Legende geboren, die TAG Heuer bis heute in zahlreichen Varianten produziert. Ein gemeinsames Merkmal ist das ikonische Gehäuse aus Stahl oder Titan mit einer typischen Größe von 39 Millimetern, das am Handgelenk einen unverwechselbaren Charakter verleiht.